Vorläufer der Galerie war der 1903 von Elisabeth Clasing gegründete Buchbinder- und Einrahmungsbetrieb in der Corduanenstraße in Münster

.

1935 eröffnete dort ihr Sohn Heinrich Clasing den "Kleinen Raum" als Ausstellungsraum.
Er hatte am Bauhaus bei Josef Albers, Joost Schmidt und Wassily Kandinsky studiert und versuchte, mit seinem Ausstellungsprogramm für die moderne Kunst zu werben. Clasing zeigte dort zwischen 1935 und 1938 Arbeiten von Werner Gilles, Carl Hofer, Fritz Wotruba - der noch im selben Jahr in die Schweiz emigrierte - und Peter August Böckstiegel.

Das Haus wurde im Krieg zerstört. Clasing nahm die Arbeit behelfsmäßig in seiner Privatwohnung in der Tannenbergstraße 28 in Münster wieder auf, wo er 1946 Fritz Levedag und Joseph Scharl ausstellte.

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